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Pressekonferenz zum Tag der Sachsen – Schwerpunkt Nahverkehr




Der Tag der Sachsen am 3. bis 5. September rückt immer näher. Klar, das die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen und die Organisatoren alle Hände voll zutun haben. Trotzdem luden am 25. August der Oelsnitzer Bürgermeiser Hans-Ludwig Richter und Organisationsleiter Tilo Nüßler zur Presskonferenz in die Mittelschule am Turleyring ein. Anwesend waren die Vertreter der Medienbühnen, sowie der Verkehrsbund Mittelsachsen. Der Nahverkehr stand dabei auf der Tagesordnung. Zwischen Oelsnitz und den größeren Städten im Umkreis werden Sonderbuslinien eingerichtet. Besucher aus Chemnitz können zum Beispiel alle 15 Minuten von der Innenstadt nach Stollberg fahren, dann besteht eine direkte Weiterfahrmöglichkeit nach Oelsnitz. Gäste aus ganz Sachsen können mit den Zügen aus Leipzig, Dresden, Riesa und Döbel ganz bequem zum Festgelände kommen. Zusätzlich gibt es eine Nachtverbindung, welche eine Heimreise weit nach Mitternacht ermöglicht. Der Verkehrsbund Mittelsachsen bietet außerdem lukrative Fahrscheine. Eine Gruppenkarte kostet beispielsweise 12 Euro, dieser gilt für bis zu fünf Personen und reicht über zwei Zonen. Das Ticket ist bis 03.00 Uhr des Folgetages gültig. Weitere Informationen zum Thema Nahverkehr zum Tag der Sachsen finden sie im Internet unter www.vms.de oder www.tds-oelsnitz-erzgeb.de. Die anwesenden Vertreter der Medienbühnen stellten desweiteren die Programmschwerpunkte der einzelnen Festtage vor. Einer der besonderen Highlights wird am Freitag der Auftritt der Girlgroup Monrose auf der Medienbühne der Bundeswehr und der sächsischen Lokalfernsehsender sein. Im Anschluss wird es eine Autogrammstunde geben. Desweiteren wurde erneut aufgerufen als Helfer ehrenamtlich tätig zu sein. Bis zu 1000 helfende Hände werden bei der Betreuung, Straßenaufsicht und für die Säuberung des Geländes benötigt. Am 28. August um 10 Uhr findet dazu eine Helferschulung in der Stadthalle in Oelsnitz statt.







Erstes Festwochenende in Hohndorf




Mit drei Böllerschüssen des Hohndorfer Schützenvereines eröffnete die Gemeinde Hohndorf ganz offiziell am Abend des 21. August ihre 550-Jahrfeier. Das Festzelt hinter dem Kulturhaus „Lamm“ war dabei gut gefüllt. In seiner Festrede sprach Bürgermeister Matthias Groschwitz über die Zweijährige Vorbereitungszeit. Damals noch unter der Regie von Manfred Heiland und Gero Rosenlöscher. Beide erlebten die Früchte ihrer Arbeit nicht mehr. Groschwitz begrüßte dafür ihre Ehefrauen Annelie Heiland und Herta Rosenlöscher aufs herzlichste. Was mit dem Nähen von Wimpelketten begann entwickelte sich schnell zu einer Aufgabe, die das ganze Dorf mit einbezog. So erstellten 19 Autoren eine Festschrift. Die Zeugen Jehovas zeigen in einer Bibel-Ausstellung die große Vielfalt an Übersetzungen. Das wertvollste Stück stammt dabei aus dem Jahre 1675. Die kostbare Altarbibel ist dabei ebenso wie die anderen Ausstellungsstücke eine Leihgabe von Privatpersonen. Noch weitere Ausstellungen des Aquarienvereines sowie des Schnitz- und Klöppelvereines sind auf dem Festgelände zu sehen. Am Sonntag kam dann der evangelische Landesbischof Jochen Pohl nach Hohndorf. Gemeinsam mit Pfarrer Holger Bartsch und Mathias Tauchert von der katholischen Gemeinde Oelsnitz/Stollberg hielten er eine Ökumenischen Gottesdienst in der Lutherkirche. Anschließend fand das Treffen der Ehemaligen in der benachbarten Glückauf-Schule statt. Höhepunkt war dabei der Auftritt ehemaligen Chormädchen. Die Wiedersehenensfreude war groß. Nicht alle der ehemaligen Schüler leben noch in Hohndorf. So manche Träne der Wiedersehensfreude kullerte da über die Wange und so manche Geschichte wurde erzählt. Auch Sportler mit großen Namen, wie die zweifache Olympiasiegerin Sylke Otto oder der Radprofi Olaf Pollack, lockte man nach Hohndorf. Daniel und Tobias Auerswald ließen die Angermeile, ein 1,6 km-lange Rad-Sprint-Rennen wieder aufleben. Sieger wurde der Favorit Olaf Pollack mit 1,23 Minuten. Noch zahlreiche andere Aktivitäten wurden bereits am ersten Festwochenende geboten. In diesem Rahmen feierte auch das „Dorf im Dorf“ der Theodor-Fliedner-Stiftung seinen 10. Geburtstag. Mehr dazu und zur gesamten Festwoche zeigen wir ihnen in der nächsten Sendung ab dem 03. September und natürlich auf unserer DVD zum Fest. Bestellungen werden ab sofort über Kanal Eins, Schreibwaren Weingard und Schreibwaren Pönisch in Hohndorf entgegen genommen.







Dorf- und Sportfest in Gablenz




Vom 20. bis 22. August feierte man in Gablenz das diesjährige Dorf- und Sportfest. Veranstaltet wurde dieses gemeinsam von der Freiwilligen Feuerwehr Gablenz, der Landeskirchlichen Gemeinschaft sowie den Gablenzer Motorradfreunden. Am Freitag startete man mit einem Skatturnier, Livemusik und kühlem Bier. Sportlich ging es am Samstagnachmittag zu, mit Volleyball- und Fußballturnieren. Auch die kleinen Gäste kamen nicht zu kurz, für sie wurde ein Lampionumzug mit anschließendem Lagerfeuer und Knüppelkuchen backen veranstaltet. Der Sonntag stand dann im Zeichen der Familie. Außerdem konnte man bei einer historischen Ausstellung alte Zwei- und Dreiräder bestaunen. Doch das Fest fand eine jähe Unterbrechung. Die Kameraden der Feuerwehr mussten zu einem Dachstuhlbrand in Gablenz ausrücken. Damit konnte auch der Ulkboote- Wettbewerb erst später als geplant beginnen. Trotz allem setzten sich aber hier schließlich die Brüder Eric und Lukas Fresia als Sieger durch.







Gablenz-Großbrand macht Wohnhaus unbewohnbar




Ausgerechnet zu ihrem Dorf- und Sportfest musste die Gablenzer Feuerwehr zu einem Großbrand ausrücken. Der Dachstuhl eines Wohnhauses auf die August-Bebel-Straße im Stollberger Ortsteil Gablenz stand am 22. August in Flammen. Gegen 13.25 Uhr hatten die Bewohner das Feuer auf dem Dach des zu einem Dreiseitenhof gehörenden Wohnhauses bemerkt und den Notruf gewählt. Im Löscheinsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Stollberg, Beutha, Oberdorf, Gablenz, Niederdorf, Wiesa und Zwönitz. Mehr als 80 Feuerwehrleute kämpften bis zum späten Abend gegen die Flammen. Nach ersten Ermittlungen könnten Schweißarbeiten am Vordach des Wohnhauses den Brand verursacht haben. Der 50-jährige Hauseigentümer hatte vor Ausbruch des Feuers neue Dachschweißbahnen verlegt. Beim Löscheinsatz erlitten vier Feuerwehrmänner Rauchgasvergiftungen, drei mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der vierte wurde am Einsatzort ambulant behandelt. Die Pferde, die in der benachbarten Scheune untergebracht waren, konnten gerettet werden. Unverletzt wurden die verschüchterten Tiere von Helfern und Einsatzkräften auf die Koppel geführt. Um sicher zu gehen, dass alle Brandherde gelöscht wurden, setzte man eine Brandwache ein, die das Haus in der kommenden Nacht beobachtete. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens, der jedoch erheblich sein wird, liegen noch keine Angaben vor. Die in der Nähe des Brandortes befindliche Bundesstraße 169 musste wegen der starken Rauchentwicklung bis 16.30 Uhr voll gesperrt werden. Der Eigentümer und seine Ehefrau sowie ein weiterer Bewohner kamen vorerst bei Verwandten unter. Oberbürgermeister Bürgermeister Marcel Schmidt sicherte den Opfern Hilfe und Unterstützung in der schweren Zeit zu.







Freiwillig Feuerwehr Beutha feiert 85-jähriges Bestehen




Die Freiwillige Feuerwehr Beutha hatte am 21. und 22. August gleich zwei Gründe zum Feiern. Sie konnte auf 85 Jahre Feuerwehr- und zehn Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Samstag das traditionelle Entenrennen veranstaltet. Dabei wurden 150 gelbe Quietscheentchen im Beuthenbach zu Wasser gelassen. Das begeisterte nicht nur die kleinen Gäste. Ausgelassen wurde am Abend mit der Band RBII gefeiert. Viel Spaß lieferte außerdem die Männerkulturgruppe Beutha. Beim Märchenraten hatte sie unzählige Lacher auf ihrer Seite. „Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung.“, so Vereinsvorsitzender Frank Lützner. Bei volkstümlicher Musik ließ man das Fest dann ausklingen.







Lebenshilfe in Stollberg öffnet seine Pforten für Interessierte




Am 21. August lud die Lebenshilfe Stollberg in der Parkstraße 10 zum Tag der offenen Tür ein. Viele Besucher nutzten diese Einladung, um sich über die Leistungsangebote des Wohnprojektes für Menschen mit schwerer Behinderung zu informieren. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gaben Bewohner, Eltern, Betreuer sowie Pflegekräfte gern Auskunft über den gemeinsamen Alltag. Dabei konnte man die liebevoll gestalteten Wohngemeinschaften, welche alle behindertengerecht eingerichtet sind, besichtigen. Stolz zeigten die Bewohner ihr eigenes Reich. Derzeit stehen fünf Wohnungen zur Verfügung, drei davon sind bereits belegt. Aufgrund des großen Zuspruches wird darüber nachgedacht in Zukunft ein Probewohnen anzubieten. Die Lebenshilfe Stollberg ist eine gemeinnützige Einrichtung der freien Wohlfahrtspflege und bietet neben dem betreuten Wohnen für schwerst-mehrfach Behinderte auch eine Tagesbetreuung für Kinder, ambulante Dienste und eine behindertengerechten Werkstatt an. Unabhängig von der Schwere oder Art der Behinderung wird ein entsprechendes Maß an persönlicher Selbstständigkeit vermittelt.







Sanfte Orgelklänge in der St. Jakobi-Kirche in Stollberg




Im Rahmen der Internationalen Orgelwoche fanden sich am 25. August Professoren verschiedener Hochschulen und Studenten aus Ungarn, Tschechien, Slowakei und Deutschland in der St. Jakobi-Kirche in Stollberg ein. Es wurde ein Interpretationskurs veranstaltet. Die Dozenten, u. a Prof. Jaroslav Tuma aus Prag, zeigten wie man stilgerecht Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Musikstücke aus Epoche der Romantik interpretiert. Schon zum dritten Mal findet die Orgelwoche statt und ist in der Großen Kreisstadt zu Besuch. „Wir kommen gern nach Stollberg, die Menschen sind sehr interessiert“, so Dr. Johannes Roßner von der Sächsischen Orgelakademie. Gemeinsam veranstalten die Orgelfachleute Kurse, Exkursionen und Konzerte. Eine der öffentlichen Exkursionen führte zur Besichtigung des Silbermann-Museums nach Frauenstein. Am Abend gestaltete Prof. Stefan Baier in der Lutherkirche in Chemnitz ein Konzert an der Sauer-Orgel, bevor es für die Teilnehmer zum Abschlusskonzert am 26. August nach Tschechien weiterging.







Letzter Feinschliff für Theaterstück „Oelsnitz im Wandel der Zeit“




Nicht nur die Stadt Oelsnitz steht in den Startlöchern und wartet gespannt auf den Tag der Sachsen. Auch die Kinder der Theatergruppe des Gemeinschaftsprojektes der Oelsnitzer Schulen sind gerüstet. Am 18. August trafen sich die Mitwirkenden unter der Spielleitung von Michael. Ö. Arnold im Theaterpädagogischen Zentrum in Stollberg, um dem Theaterstück den letzten Schliff zu verpassen. Die Schüler stellen unter dem Titel „Oelsnitz im Wandel der Zeit“ die Entwicklung der Stadt im Zusammenhang mit dem Steinkohleabbau dar. Rechtzeitig wurden auch die Kostüme geliefert. Sie wurden eigens von Naturtextilen Carmen Dick für die Vorführung angefertigt. Auch an den Requisiten sind nur noch einige wenige Handgriffe zutun, darum kümmerten sich Schüler aus den Oelsnitzer Schulen selbst. Seit September 2009 engagieren sich die Schüler ab der siebten Klasse. Das Projekt ist Schuljahres- und Schularten übergreifend. Vor allem den großen Gruppenzusammenhalt lobte dabei die Projektleiterin Mandy Winkelhöfer. Auch die vier Förderschüler seien gut in die Gruppe integriert. Am 3. September wird auf der Schulbühne die Generalprobe stattfinden. Dort kann man sich dann auch am 4. September um 11. 30 Uhr und am 5. September um 10 Uhr das Meisterwerk anschauen.







Volleyballvorausscheid zur Meisterschaft im Erzgebirgskreis




In der Stollberger Dreifeldsporthalle fand am 21. August der Vorausscheid für die Volleyballmeisterschaft im Erzgebirgskreis statt. Sechs Mannschaften aus der Region nahmen daran teil. Nach einem fairen Spieltag standen die drei Sieger fest. Das Team aus Hohndorf erzielte die besten Spielergebnisse. Die SG Lugau und die Blue Angels aus Oelsnitz sicherten sich Platz zwei und drei. Diese drei Mannschaften haben sich nun für die Volleyballmeisterschaft des Erzgebirgskreises qualifiziert. Das Turnier findet am 25. September in Schwarzenberg statt.







Erster Spieltag der Stollberger Kreisliga: VfB Glückauf Oelsnitz- Lugau SC




Der Saisonauftakt für den VfB Glückauf Oelsnitz, hier in gelb, fand am 22. August auf heimischen Rasen gegen den Lugauer SC statt. Schon zu Beginn machten die Gäste mächtig Druck, so das in der 15. Minute Robert Schlosser das verdiente 0:1 schoss. Nach der Halbzeit kam der Lugauer SC dann so richtig in Fahrt. In der 59. Minute verhalf David Buchsbaum der Mannschaft zum 0:2. Mario Keßler legte in der 65. Minute noch einmal nach. Die Partie gewann zunehmend an Härte, so gingen zwei gelb-rote Karten nach Lugau. Durch einen Elfmeter konnte der Gastgeber den Abstand dann verkürzen. Weitere Möglichkeiten boten sich jedoch nicht. So kam es zu einem Endstand von 1:3 für Lugau. Am zweiten Kreisligaspieltag, dem 29. August, wird der VfB Glückauf Oelsnitz dann beim SV Auerbach zu Besuch sein.







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